INFOS
J+S Jugend und Sport
Die Budoschule Wädenswil unterstützt und fördert intensiv die Institution Jugend und Sport. Was Sie darüber wissen sollten:
Infos für Eltern
Studie 2008: Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen
Die J+S Leiter in der BSW
Weiterbildungspflichten unserer Trainer
Über J+S Leiter
Downloads
Infos für Eltern
Suchen Sie eine sinnvolle Freizeitbetätigung für Ihr Kind? In einem Kurs oder Lager von Jugend+Sport lernt es eine spannende Sportart kennen und kann seine körperlichen, aber auch psychischen und sozialen Fähigkeiten entwickeln.
Der Bund und die Kantone führen in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Verbänden die Institution J+S.
Jugend+Sport
- gestaltet und fördert jugendgerechten Sport
- ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Sport ganzheitlich zu erleben und mitzugestalten
- unterstützt unter pädagogischen, sozialen und gesundheitlichen Gesichtspunkten die Entwicklung und Entfaltung junger Menschen
- J+S-Angebote sind offen für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren.
Alle, die bei J+S mitarbeiten, legen Wert auf gegenseitige Anerkennung, auf Vertrauen und Ehrlichkeit, sowie Fairness und das Akzeptieren der Regeln.
Sportverhalten von Kindern und Jugendlichen - Studie Sport Schweiz 2008
Sport macht Kindern Spass. Eine repräsentative Umfrage von Jugend+Sport untersuchte erstmals das Sportverhalten von Kindern in der Schweiz.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- An einem Schultag bewegt sich rund die Hälfte aller befragten Kinder mindestens zwei Stunden. Am Wochenende ist dies nur noch
- bei 40 % der Fall. Fast jedes fünfte Kind ist am Wochenende völlig inaktiv.
- Der Schulsport und andere sportliche Aktivitäten (z.B. Vereine) sowie die Bewegung auf den Schulhöfen und auf dem Schulweg leisten
- einen grossen Beitrag zur täglichen Bewegung. 14 % der Kinder treiben ausserhalb des obligatorischen Sportunterrichts praktisch
- keinen Sport.
- Sport bedeutet für Kinder in erster Linie Spass. Zudem sind den Kindern die Förderung der Gesundheit, die Fitness, die
- Leistungsverbesserung und die Geselligkeit durch den Sport wichtig.
- Je nach Sprachregionen gibt es Unterschiede im Sportverhalten: In der Deutschschweiz treiben vier von fünf Kindern mindestens
- 3 Stunden Sport pro Woche, in der italienischsprachigen Schweiz sind es 68 %, in der Romandie nur noch 54 % aller 10- bis 14-Jährigen.
- Kinder aus bildungsfernen Schichten sind überdurchschnittlich oft inaktiv. Grundsätzlich gilt: Je höher das Bildungsniveau der Eltern,
- desto höher das Sportengagement der Kinder. Eltern geben ihr Sportverhalten ihren Kindern weiter.
- Knaben machen mehr Sport und sind häufiger in Sportvereinen anzutreffen als Mädchen. Ein Grund ist der tiefe Wert an sporttreibenden
- Mädchen mit Migrationshintergrund. Nur ein Viertel aller ausländischen Mädchen gehört einem Sportverein an, jedes Dritte macht
- ausserhalb des obligatorischen Sportunterrichts gar keinen Sport.
- Fussball, Radfahren und Schwimmen sind bei den Kindern die beliebtesten drei Sportarten.
- Mehr als ein Viertel aller Kinder, die ausserhalb des obligatorischen Sportunterrichts keinen Sport ausüben, nennt die fehlende Zeit als
- Hauptgrund für die Inaktivität. Jedes fünfte Kind hat keine Lust auf Sport.
- J+S und J+S-Kids öffnet Kindern den Zugang zum Sport und fördert die Identifikation mit dem Sport. Besonders sozial benachteiligte
- Kinder erhalten durch J+S die Möglichkeit, sich gesellschaftlich zu integrieren.
Unsere J+S Leiter
Rudi Kaufmann
-J+S Experte
Rudi Kaufmann-J+S Experte Kids
Rudi Kaufmann-J+S Coach
Elvio Boschetti
--J+S Leiter
Elvio Boschetti--J+S Coach
Ueli Zürcher
-----J+S Experte
Unsere Leiter:
JUDO:
Remo Küng
Marc Mantel
Lukas Böhler
Lukas Bachmann
JU-JITSU:
Michele Bär
Patrick Hunn
Adrian Hunn
Florian Kapperler
Mike Pfister
René Huber
Rafael Toscano
Johannes Argiropoulos
Weiterbildungspflicht
J+S-Leiterinnen und -Leiter müssen alle 2 Jahre ein Modul aus dem Angebot der J+S-Weiterbildung besuchen. Der Besuch und das Bestehen einer Aus- oder Weiterbildung verlängert die Dauer aller gültigen Leiteranerkennungen um 2 Jahre.
Der Einsatz als J+S-Experte oder als J+S-Ausbilder in einem Leiterkurs oder Weiterbildungsmodul zählt zur Erfüllung der Weiterbildungspflicht der Leiterperson. Anerkannte J+S-Expertinnen und -Experten sind immer auch als Leiter anerkannt.
Besucht eine Leiterin oder ein Leiter 2 Jahre lang kein Modul, so ist die Weiterbildungspflicht nicht erfüllt. Die Anerkennung als J+S-Leiter wird sistiert. In den nächsten 4 Jahren wird die Anerkennung reaktiviert, wenn die Leiterin oder der Leiter in ihrer Sportart ein Modul zur Weiterbildung erfolgreich absolviert. Aus Sicherheitsgründen kann für einzelne Sportarten eine kürzere Frist festgelegt werden. Nach Ablauf der Frist verfällt die Anerkennung und wird passiv.
Leiterinnen oder Leiter mit passiver Anerkennung können einen Antrag auf Wiedereinstieg stellen, wenn sie erneut für einen Sportverein oder eine Schule aktiv werden wollen. Der J+S-Coach des Vereins oder der Schule bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er den Leiter oder die Leiterin wieder einsetzen will. Wird das Gesuch bewilligt, besucht die Person mit passiver Anerkennung zuerst ein sogenanntes Wiedereinsteigermodul (einen eintägigen Kurs in Magglingen). Darauf erhält sie wieder eine sistierte Anerkennung. Anschliessend kann sie durch ein sportartspezifisches Weiterbildungsmodul die Anerkennung reaktivieren.
J+S-Leiter
Die Aus- und Weiterbildung der Leiter ist einer der Hauptpfeiler von J+S. Jedes Jahr sind rund 100'000 J+S-Leitende weitgehend ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig, rund 60'000 von ihnen besuchen eine Aus- oder Weiterbildung. Im Schnitt lässt sich jede sechste Person eines Jahrgangs zum J+S-Leiter oder zur J+S-Leiterin ausbilden.
Zukünftige J+S-Leiterinnen und J+S-Leiter absolvieren zuerst die 6-tägige Grundausbildung. Diese Leiterkurse sind sportartenspezifisch und führen in die allgemeinen Themen der Leitertätigkeit ein. Leiterin oder Leiter kann auch werden, wer den Grundkurs nicht besucht hat, aber äquivalent ausgebildet ist. Welche Ausbildungen in einer Sportart als gleichwertig betrachtet werden, ist in den Zulassungsbedingungen der Einführungsmodule festgelegt.
Die Fachleitungen der einzelnen Sportarten definieren die Ausbildungswege in Absprache mit den Sportverbänden und mit der Leitung von J+S Magglingen.
Weiterbildung und Spezialisierung
Zur Weiterbildung wählen die J+S-Leiterinnen und J+S-Leiter aus dem vielfältigen Angebot die für ihre Tätigkeit sinnvollen Module aus. Leitende müssen alle 2 Jahre mindestens 1 Modul besuchen. Damit werden alle gültigen Leiteranerkennungen um 2 Jahre verlängert.
Die Weiterbildung zum Trainer oder Experten sowie die Ausbildung zum J+S-Coach bietet allen Leiterinnen und Leitern die Möglichkeit, sich in einem ausgewählten Bereich zu spezialisieren.
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Infos für die Eltern
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Trainingshandbuch 2009